Pilzsuppe – Ein Rezept, 3 Variationen ganz nach deinem Geschmack!
Eine Pilzsuppen-Basis, drei Wege, sie zu deiner zu machen – von seidig-glatt bis herzhaft und stückig, ganz wie es dir gerade gefällt.
Wer hätte gedacht, dass Pilzsuppe so vielseitig sein kann?! Egal ob du Lust auf etwas Glattes und Cremiges hast oder lieber etwas mehr Biss magst – dieses Rezept bietet dir drei verschiedene Variationen, alle aus einer einfachen Basis!
Das Schöne daran: Es kommt ganz darauf an, wie viel du pürierst. Willst du diese traumhafte, samtige Konsistenz? Dann püriere alles durch, und schon hast du eine Suppe, die wunderbar cremig und glatt ist. Perfekt für gemütliche Abende, wenn du dir ein bisschen Seelenwärme im Teller wünschst.
Bevorzugst du etwas mit mehr Biss? Dann nimm die stückige Variante, bei der du nur ein bisschen pürierst und die Pilze größtenteils ganz lässt. Sie ist herzhaft, rustikal und schön texturreich. Du wirst das Gefühl haben, eine richtige Mahlzeit zu essen und nicht nur Suppe zu schlürfen.
Und für meine unentschlossenen Freunde (kein Problem!), gibt es noch die Mitte – halb püriert für eine Suppe, die cremig ist und trotzdem herrliche Pilzstücke in jedem Löffel hat. Das Beste aus beiden Welten!
Egal wie du dich entscheidest zu pürieren, der Geschmack stimmt immer: erdige Pilze, ein Hauch Knoblauch und genau die richtige Portion Reichhaltigkeit. Schnell, einfach und ganz nach deinem Geschmack – diese Pilzsuppe wird schon bald dein neues Lieblingskomfortgericht.
Zutaten
- 4 EL Butter (oder Öl, wenn es sein muss)
- 2 Pfund Pilze, in Scheiben geschnitten
- eine Prise koscheres Salz
- 1 gelbe Zwiebel, fein gehackt
- 60 ml Weißwein, optional
- 2 EL Mehl Type 405
- 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 3 Tassen Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe, oder teilweise Wasser), plus mehr nach Bedarf (siehe Hinweis)
- 1 Tasse Milch
- 1 TL getrockneter Thymian
- 2 Lorbeerblätter
- 1 EL Sojasoße
- 1 EL Misopaste
- 80 ml Kaffeesahne
- Garnierungen, optional, z. B. ein paar gebratene Pilze, frische Thymianzweige usw.
Zubereitung
- 1
Die Butter in einem großen Topf oder Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Pilze mit einer Prise Salz dazugeben (ich nehme hier am liebsten koscheres Salz). Ich verteile die Pilze oft auf einen Schmortopf und eine große Pfanne, um den Vorgang zu beschleunigen.
- 2
Die Pilze kochen, bis sie ihr Wasser abgeben; sobald die Flüssigkeit austritt, beginnt sie zu verdampfen. Nach dem Verdampfen fangen die Pilze an zu bräunen. Kochen, bis die Pilze schön goldbraun sind.
- 3
Wenn du mit dem Karamellisierungsgrad deiner Pilze zufrieden bist, die Zwiebeln dazugeben und unter gelegentlichem Rühren nur etwa 3 Minuten lang kochen, bis sie weich und glasig, aber nicht braun sind. Das Mehl Type 405 hinzufügen und etwa 2 Minuten unter ständigem Rühren kochen, damit der Rohmehlgeschmack verschwindet; das Mehl dabei nicht bräunen. Den Knoblauch dazugeben und nur 10–30 Sekunden kochen, bis er duftet, aber nicht braun wird. Falls du Wein verwendest, jetzt dazugeben und die aromatischen Röststückchen vom Boden des Topfes losschaben. Ein bis zwei Minuten kochen, bis er fast vollständig verdunstet ist.
- 4
Die Brühe unter Rühren sehr langsam dazugießen und sofort auf hohe Hitze stellen. Die Milch dazugeben. Getrockneten Thymian und Lorbeerblätter hinzufügen. Sojasoße und Misopaste dazugeben. Die Suppe jetzt noch nicht mit Salz und Pfeffer würzen, da sie sonst zu stark gewürzt werden könnte. Sobald die Flüssigkeit aufgekocht ist, die Hitze reduzieren, sodass die Suppe sanft köchelt.
- 5
Die Suppe 30–45 Minuten offen sanft köcheln lassen, bei Bedarf auch bis zu einer Stunde. Falls die Suppe zu sehr einreduziert, kann das immer mit etwas mehr Flüssigkeit behoben werden.
- 6
Du kannst deine Suppe so lassen wie sie ist (dann weiter zum nächsten Schritt), oder sie ganz oder teilweise pürieren. Die Lorbeerblätter entfernen. Einen Stabmixer verwenden oder die gewünschte Menge Suppe (¼–½ der Suppe für halbpürierte Konsistenz oder die gesamte Menge für eine perfekt glatte, cremige Konsistenz) in einen Standmixer umfüllen; dies muss möglicherweise in mehreren Durchgängen geschehen. Glatt pürieren. Zurück in den Topf geben.
- 7
Die Sahne kann vollständig weggelassen werden, aber ich gebe an dieser Stelle lieber einen ganz kleinen Schuss Schlagsahne dazu und koche die Suppe, bis sie durchgewärmt ist. Die Suppe abschmecken und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Bei Bedarf mehr Brühe (oder sogar Wasser) dazugeben, um die Suppe zu verdünnen und die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Die Suppe mit frischen Thymianzweigen, angebratenen Pilzen oder Zitrone garnieren. Guten Appetit!
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