Rotkohl-Colcannon
Diese farbenfrohe Variante des irischen Colcannons wird dein neues Lieblingssoulfood – cremig, bunt und absolut unwiderstehlich.
Wenn du irisches Soulfood liebst, dann musst du diesen Rotkohl-Colcannon unbedingt ausprobieren! Das hier ist kein gewöhnlicher Colcannon – wir setzen noch einen drauf und geben wunderschönen, leuchtenden Rotkohl dazu, der dem traditionellen Gericht eine tolle Farbe verleiht. Eine perfekte Mischung aus cremigem Kartoffelpüree und zart angebratenem Kohl – herzhaft und gleichzeitig richtig gut.
Colcannon ist in Irland und England ein echter Klassiker, und das aus gutem Grund. Er ist warm, macht satt und steckt voller Geschmack – einfach alles, was man von einer Beilage erwartet. Aber diese Version hier ist etwas ganz Besonderes! Der Rotkohl bringt eine leichte Süße und diesen wunderschönen lila Farbton mit, der das Gericht genauso hübsch macht wie lecker. Und ganz nebenbei schmuggelt man ein paar extra Gemüse rein – ganz ohne Aufwand!
Die Zubereitung ist auch super unkompliziert. Fang mit fluffigem Kartoffelpüree an – Butter und Sahne sind hier Pflicht für diese cremige Konsistenz! – und rühr dann den Rotkohl unter, der mit etwas Zwiebel und nussiger brauner Butter weichgekocht wurde. Genau die richtige Balance zwischen herzhaft und angenehm reichhaltig.
Ob als Beilage zu einem Braten, zu Würstchen oder einfach so – dieser Rotkohl-Colcannon kommt garantiert gut an. Glaub mir, diese Abwandlung des Klassikers sorgt dafür, dass du dir noch eine zweite (und vielleicht sogar dritte!) Portion nimmst. Perfekt für einen gemütlichen Abend zuhause oder als Beilage zum Sonntagsbraten – dieses Gericht bringt ein Stückchen Irland auf die leckerste Art auf deinen Tisch.
Am nächsten Tag verändert der Colcannon seine Farbe und wird durch den ganzen Kohljus und seine Antioxidantien noch lila.
Zutaten
- 4 mittelgroße Russet-Kartoffeln, gewürfelt
- 80 ml Milch oder Schlagsahne
- Kosher-Salz, nach Geschmack
- 4 EL Butter
- ⅓ Rotkohl, mit einem scharfen Kochmesser oder einer Mandoline fein gehobelt
- 4 Frühlingszwiebeln, fein gehackt (weißer und grüner Teil getrennt)
- 1 EL Butter, zum Belegen
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
- Petersilie, zum Garnieren, optional
Zubereitung
- 1
So viel Wasser zu den Kartoffeln geben, dass sie gerade bedeckt sind, eine ordentliche Prise Kosher-Salz dazugeben und alles zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, sodass das Wasser leise köchelt, den Deckel leicht schräg auflegen und weiterkochen, bis die Kartoffeln weich genug sind, um sie mit einer Gabel zu durchstechen (ca. 20–25 Minuten).
- 2
In der Zwischenzeit die Butter in einer schweren Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sie leicht braun wird und ein nussiges Aroma verströmt. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Dann den gehobelten Rotkohl und den weißen Teil der Frühlingszwiebeln dazugeben. 10–13 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis der Kohl weich ist, aber noch etwas Biss hat. Beiseitestellen.
- 3
Die Kartoffeln gut abgießen. Den Deckel drauflegen und sie ein bis zwei Minuten stehen lassen – der Dampf trocknet sie aus und macht sie fluffiger. Die Kartoffeln nach Wunsch stampfen (traditionell mit ein paar Stückchen, aber ich mag es lieber glatt). Schlagsahne oder Milch unterrühren. Dann den Kohl und die grünen Frühlingszwiebeln vorsichtig unterheben, ohne zu viel zu rühren.
- 4
Mit einem Stückchen Butter und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer toppen und genießen.
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