Zartes Gewürztes Rindfleischeintopf
Ich werde immer wieder gefragt, wie ich das zarteste Rindfleisch in all meinen Eintöpfen hinbekomme. Das Geheimnis ist einfach – langsames Schmoren bei niedriger Temperatur und die richtige Fleischwahl, wie zum Beispiel Rindernacken ohne Knochen.
Tippe, um dieses Rezept zu bewerten
Ich werde immer wieder gefragt, wie ich das zarteste Rindfleisch in all meinen Eintöpfen hinbekomme. Das Geheimnis ist ganz einfach – eine schonende Schmormethode bei niedriger Temperatur sowie die richtige Fleischwahl!
Die Fleischwahl ist entscheidend! Wenn du ein unglaublich zartes Schmorfleisch haben willst und dein Eintopf gleichzeitig vor kräftigem Rindfleischaroma nur so strotzen soll, dann ist Rindernacken ohne Knochen absolut die richtige Wahl. Ich kaufe mein Fleisch immer als Braten oder Steaks, nie in fertigen Eintopffleisch-Paketen – ich möchte wissen, woher mein Fleisch kommt. Das Bindegewebe, das dieser Fleischzuschnitt enthält, ist voller Geschmack und eignet sich perfekt für langes, schonendes Schmoren bei niedriger Temperatur.
🍳 Benötigte Ausstattung
Zutaten
- 1.4 kg flache Rinderschultersteaks oder ein Rindernackenbraten ohne Knochen
- 3 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 TL Paprikapulver
- 1 TL Ancho-Chilipulver
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1 TL Knoblauchpulver
- ½ TL getrocknete Oreganoblätter
- 2 EL Mehl Type 405
- 1 Zwiebel, geschält und ganz gelassen
- 5 Knoblauchzehen, geschält
- 3 EL Tomatenmark
- 285 g Kleine Dose gewürfelte feuergeröstete Tomaten
- 280 g Hühnerbrühe, bei Bedarf mehr
- 2 Lorbeerblätter
- 2 EL Sojasoße
- 2 TL Zucker oder brauner Zucker
- frische Kräuter wie Thymian und Rosmarin (etwa 6 Zweige)
- 2 EL Koriander, optional, zum Servieren
Zubereitung
Rindfleisch vorbereiten und anbraten
1Den Ofen auf 300°F (150°C) vorheizen. Genau richtig – wir garen alles schön langsam bei niedriger Temperatur!
- 2
Wenn du Steaks hast, tupfe sie mit Küchenpapier trocken und würze sie sehr großzügig mit Salz und Pfeffer. Wenn du einen Braten hast, schneide ihn in 1.5 Zoll (4 cm) dicke Steaks, dann trocken tupfen und würzen. Öl in einer großen, schweren Pfanne erhitzen. Dieser Schritt muss wahrscheinlich in 2 Portionen erledigt werden, damit die Pfanne nicht zu voll wird – bei zu vielen Steaks auf einmal dampfen sie nur, anstatt schön anzubraten. Jedes Steak bei starker Hitze etwa 5 Minuten pro Seite anbraten, bis es schön goldbraun ist. Auf einen Teller nehmen.
- 3
Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und die ganze Zwiebel sowie die Knoblauchzehen dazugeben. Ein paar Minuten anbraten, bis sie gebräunt und aromatisch sind. Das Tomatenmark hinzufügen und 2 Minuten mitbraten, damit der Dosengeschmack verfliegt. 2 Tassen (480 ml) Brühe und die gewürfelten Tomaten dazugeben und alles zum Köcheln bringen. Den Inhalt in einen schweren Schmortopf umfüllen. Lorbeerblätter, Sojasoße, Zucker und frische Kräuter hinzufügen.
- 4
Die Steaks in dicke 2 Zoll (5 cm) Stücke schneiden. Widersteh der Versuchung, sie kleiner zu schneiden – sonst wird das Fleisch zu gar und verliert seine Zartheit. Mit Mehl Type 405 und den Gewürzen (Paprika, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver, Oregano und Ancho-Chilipulver) bestäuben und in den Schmortopf geben. Die Brühe sollte das Rindfleisch fast, aber nicht ganz bedecken – wir schmoren das Fleisch ja, wir kochen es nicht.
Im Ofen schmoren
5Den Eintopf sanft zum Köcheln bringen und den ganzen Topf in den vorgeheizten Ofen stellen. Den Deckel leicht schräg auflegen (das hilft der Soße, einzudicken). Im vorgeheizten Ofen 2 bis 2.5 Stunden backen. Ich würde nach 2 Stunden nachschauen – wenn das Fleisch von alleine auseinanderfällt, ist es fertig. Wenn nicht, kann es noch bis zu einer halben Stunde länger schmoren.
Sauce vollenden
6Den Topf aus dem Ofen nehmen. Zwiebel und Lorbeerblätter entfernen und wegwerfen. Das Fleisch auf einen Teller nehmen. Die Soße auf dem Herd bei mittlerer bis hoher Hitze köcheln lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat und nicht mehr zu flüssig ist. Abschmecken und nach Belieben nachwürzen. Das Fleisch zurück in den Topf geben und gut in der Soße wenden. Auf Reis anrichten und mit Koriander garnieren.
Fragen, Kommentare & Komplimente
FAQ
Lust auf mehr? Entdecke die gesamte Sammlung — filtere nach Lebensstil, Küche oder Ernährungsbedürfnissen.




