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Golden-brown homemade brioche loaf with rich butter-enriched crumb and feathery soft texture on a white surface
Brote & Muffins

Die beste Brioche: Eine perfekte Balance aus Präzision und Pragmatismus

Brioche wird oft als „ein Kuchen, der sich als Brot verkleidet" beschrieben – eine luxuriöse Kombination aus butteriger Reichhaltigkeit und federleichter Weichheit. Sie steht zwischen Gebäck und Brot, und wenn sie gelingt, ist sie einfach himmlisch.

5.0 (2)
Vorbereitung
45 Min.
Kochen
4Std.
Gesamt
4Std. 45Min.
Portionen
12
Stil
✨ Zum Verwöhnen

Brioche wird oft als „ein Kuchen, der sich als Brot verkleidet" beschrieben – eine luxuriöse Kombination aus butteriger Reichhaltigkeit und federleichter Weichheit. Sie steht zwischen Gebäck und Brot, und wenn sie richtig gelingt, ist sie einfach himmlisch – genau die Art von Brot, das auf der Zunge zergeht und trotzdem seine Form behält. Perfekt für French Toast, Bread Pudding, oder einfach zum Auseinanderreißen mit den Händen, solange es noch warm ist.

Aber ich sag dir eines: Brioche ist kein einfaches Rezept.

Wenn du Brioche backen willst, musst du bereit sein, dich voll reinzuhängen. Das ist nicht das Brot, das du mal eben an einem Nachmittag zusammenwirfst, und es ist auch nichts für schwache Nerven.

Zutaten

Portionen:
12
  • 2 Unze (60 ml) Milch, etwa 1/4 Tasse (110°F/43°C)
  • 10 g Instant-Hefe, etwa 3 TL (1 EL)
  • 2 Unze Mehl Type 405 (Brotmehl), etwa 1/3 Tasse + 2 EL (55g), vorsichtig in den Messbecher gelöffelt und abgestrichen – niemals direkt aus der Tüte geschöpft
  • 3 große Eier, Zimmertemperatur
  • 8 Unze Mehl Type 405 (Brotmehl), etwa 1½ cups plus 2 EL (225g), vorsichtig in den Messbecher gelöffelt und abgestrichen – niemals direkt aus der Tüte geschöpft
  • ¼ Tasse (50g) weißer Zucker
  • ½ gehäufter tsp koscheres Salz
  • 11 EL ungesalzene Butter, etwa 5.5 Unze (156g), weich aber nicht geschmolzen, in Würfel geschnitten
  • 1 großes Ei
  • 1 EL (15 ml) Schlagsahne

Zubereitung

  1. 1

    Den Vorteig ansetzen: Erwärme die Milch auf 110°F (43°C) in der Mikrowelle oder auf dem Herd. Die Milch soll sich warm anfühlen, aber nicht heiß sein. In einer kleinen Schüssel Milch, Hefe und Mehl Type 405 (Brotmehl) vermengen. Nur so lange rühren, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Die Schüssel mit Frischhaltefolie oder einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort (etwa 75°F/24°C) 30 Minuten ruhen lassen, oder bis der Vorteig sein Volumen verdoppelt hat und schön blasig aussieht.

  2. 2

    Den Teig zubereiten: Den Flachrührer an deiner Küchenmaschine befestigen. Den Vorteig in die Schüssel geben. Die Maschine auf niedrige Stufe stellen und die Eier einzeln hinzufügen – jedes Ei erst vollständig einarbeiten lassen, bevor du das nächste dazugibst. Bei weiterhin niedriger Stufe das Mehl Type 405 (Brotmehl), dann den Zucker und danach das Salz einarbeiten. Die Maschine 5 Minuten laufen lassen, damit das Gluten beginnt, sich zu entwickeln. Dann bei niedriger Stufe die weiche Butter Würfel für Würfel hinzufügen – immer erst warten, bis ein Stück vollständig aufgenommen wurde, bevor du das nächste zugibst. Hinweis: Der Teig wird in dieser Phase sehr klebrig sein – das ist völlig normal. Sobald die gesamte Butter eingearbeitet ist, den Flachrührer abnehmen und durch den Knethaken ersetzen. Bei mittlerer Stufe etwa 15 Minuten kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Der Teig soll weich, leicht klebrig sein und den „Fenstertest" bestehen (wenn man ihn dehnt, bildet er eine dünne, durchscheinende Membran, ohne zu reißen). Mit einem Teigschaber oder leicht geölten Händen die Ränder des Teigs sanft zur Mitte hin falten, sodass eine glatte, runde Form entsteht.

  3. 3

    Erste Gare und kalte Reife: Den Teig mit der Nahtseite nach unten in eine gebutterte Schüssel legen. Mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort (etwa 75°F/24°C) 60 Minuten ruhen lassen, bis er merklich aufgegangen ist. Danach die Schüssel fest mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen. Mindestens 2 Stunden kühlen, am besten aber über Nacht (8–12 Stunden, bis zu 48 Stunden). Hinweis: Das Kühlen des Teigs macht ihn leichter handhabbar und verbessert das Aroma.

  4. 4

    Formen und zweite Gare: Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine leicht bemehlte Fläche stürzen. Ich mache das meist auf Backpapier, das ganz leicht bemehlt ist. Den Teig abwiegen, damit du gleichmäßige Stücke für einen gleichmäßigen Zopf erhältst. Jedes Stück zu einem langen Strang rollen – etwa 1½ Mal so lang wie deine Brotform. Falls sich der Teig beim Dehnen sperrt, lass ihn 5 Minuten ruhen und versuche es dann nochmal. Die drei Stränge nebeneinander legen. Zu einem Zopf flechten und die Enden zusammendrücken, um sie zu versiegeln. Die Enden für ein ordentlicheres Aussehen nach unten tucken. Eine 5" × 9" (13 × 23 cm) Antihaft-Backform mit Backpapier auslegen und die Seiten überhängen lassen, damit du das Brot später leicht herausziehen kannst. Den geflochtenen Teig hineinlegen. Locker mit Frischhaltefolie abdecken und bei 75–90°F (24–32°C) 60–90 Minuten gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat. Den Reifegrad prüfen: Sanft mit einem Finger in den Teig drücken – wenn die Delle sich langsam zur Hälfte zurückformt, ist er bereit. Federt er sofort zurück, lass ihn noch etwas länger gehen. Der Teig wird gut sichtbar aufgegangen sein, wenn er fertig ist.

  5. 5

    Backen: Den Ofen auf 356°F (180°C) vorheizen. Den Rost in der unteren Ofenhälfte positionieren, damit die Brioche nicht zu stark bräunt. 1 Ei und 1 EL (15 ml) Schlagsahne für den Eierstrich verquirlen. Mit einem Backpinsel die Oberfläche des Teigs vorsichtig mit dem Eierstrich bestreichen. Das gibt der Brioche ihre typische tiefgoldene, glänzende Kruste. 23–30 Minuten backen und nach 23 Minuten die Kerntemperatur prüfen. Die Brioche ist fertig, wenn sie innen eine Temperatur von 188–190°F (86–88°C) erreicht hat – gemessen in der Mitte des Brotes mit einem Sofortlesethermometer. Am besten strebst du eine Kerntemperatur von 190°F (88°C) an, da das in der Regel bedeutet, dass die Brioche vollständig durchgebacken und fest ist. Wenn du dir aber Sorgen um Trockenheit machst und eine weichere Textur möchtest, kannst du sie knapp darunter herausnehmen – bei etwa 188–190°F (86–88°C) – aber nicht niedriger. So stellst du sicher, dass sie durchgebacken ist, ohne zu viel Feuchtigkeit zu verlieren. Liegt die Temperatur unter 185°F (85°C), kann die Mitte noch roh sein – also nicht zu niedrig gehen. Wenn du das Brot unter 190°F (88°C) herausnimmst, achte darauf, dass es fest genug ist und die Mitte weder roh noch unfertig ist. Was auch immer du tust: Geh nicht über 195°F (90°C), sonst verliert die Brioche ihre Weichheit. Das Brot vorsichtig aus der Form nehmen und auf ein Kuchengitter legen. Mindestens 5–7 Minuten abkühlen lassen, bevor du es für die beste Textur aufschneidest.

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