Diese Suppe ist der Inbegriff einfacher Prärieküche. Einfach gutes Hühnchen, ein paar Gemüsesorten und herzhafte mennonitische Eiernudeln.
Das Geheimnis liegt nicht in der Raffinesse — sondern in guten Zutaten und Geduld. Ein gutes Huhn, das lange und sanft vor sich hin köchelt, ergibt eine reichhaltige, zutiefst wohltuende Brühe. Eine kleine Menge Zwiebel und Sellerie sorgt für Wärme, ohne das Hühnchen zu überdecken. Und die dicken mennonitischen Eiernudeln machen die Suppe so sättigend, dass sie eine vollständige Mahlzeit ergibt.
Hier gibt es keine ausgefallenen Gewürze. Keine schweren Kräuter. Nur reiner, ehrlicher Hühnchengeschmack — die Art Suppe, die schmeckt, als käme sie aus einer Prärieküche oder einem kleinen Landgasthof.
Die Nudeln werden separat gekocht, damit die Brühe klar bleibt und die Nudeln zart statt matschig bleiben.
Es ist unglaublich einfach, aber genau das macht diese Suppe so besonders.
🍳 Benötigte Ausstattung
Zutaten
- Für die Hühnerbrühe
- 1 ganzes Freilandhuhn, etwa 3-4 lbs
- 3 l kaltes Wasser
- 1½ TL Salz, plus mehr nach Geschmack
- Gemüse
- ½ große Zwiebel ODER 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
- 1 Stange Sellerie, fein gehackt
- 1 kleine Karotte, fein gehackt
- Nudeln
- 200 g mennonitische Eiernudeln, etwa 3 cups locker geschichtet
- Optionales Finish
- 1 EL gehackte Petersilie, nach Geschmack
- ¼ TL frisch gemahlener weißer oder schwarzer Pfeffer, nach Geschmack
Zubereitung
- 1
Brühe zubereiten
Das Freilandhuhn in einen großen Topf legen und mit 3–3,5 L kaltem Wasser bedecken. Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Sobald es kocht, den Schaum abschöpfen und die Hitze auf ein ganz sanftes Köcheln reduzieren. 1½–2 Stunden köcheln lassen, bis das Huhn vollständig gar und die Brühe reichhaltig ist. Die Brühe sollte sich kaum bewegen — so bleibt sie klar.
- 2
Huhn herausnehmen und vorbereiten
Das Huhn auf einen Teller legen und etwas abkühlen lassen. Die Brühe durch ein Sieb in eine große Schüssel oder einen anderen Behälter gießen. Das Fleisch vom Huhn lösen und in mundgerechte Stücke schneiden oder zupfen. Haut und Knochen entsorgen.
- 3
Gemüse kochen
Den Suppentopf mit Küchenpapier oder einem sauberen Tuch auswischen und dann 1 tbsp Butter oder Öl hineingeben. Im selben Topf die Zwiebel, den Sellerie und die Karotte bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten anbraten, bis sie leicht weich, aber nicht gebräunt sind. Die heiße Hühnerbrühe zurück in den Topf gießen. 10–15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Das zerkleinerte Hühnerfleisch wieder zur Suppe geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- 4
Nudeln separat kochen
Einen separaten Topf mit gut gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. 200–250 g mennonitische Eiernudeln hineingeben. 6–8 Minuten kochen, bis sie zart, aber noch leicht bissfest sind. Abgießen. Das separate Kochen der Nudeln verhindert, dass die Brühe stärkehaltig wird, und sorgt dafür, dass Reste nicht matschig werden.
- 5
Servieren
Eine Portion Nudeln in jede Servierschüssel geben. Die heiße Hühnersuppe über die Nudeln schöpfen. Nach Belieben mit Pfeffer oder Petersilie garnieren.
📝 Ellens Notizen
Freilandhühner brauchen eine längere Garzeit als herkömmliche Hühner, deshalb muss die Brühe mindestens 90 Minuten köcheln. Das separate Kochen der Nudeln hält die Brühe klar und leicht, was typisch für viele Prärie- und Mennoniten-Suppen ist. Diese Suppe ist bewusst schlicht gehalten und lässt das Hühnchen im Vordergrund stehen, mit nur einer kleinen Menge Gemüse.
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