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Homemade perogies with creamy potato-cheddar filling topped with sour cream sauce and caramelized onions on a white plate
Abendessen

Das Beste Perogies-Rezept

Ich habe mein Perogies-Rezept (Вареники) jahrelang verfeinert und nach und nach etwas Flüssigkeit durch einen Esslöffel Sauerrahm ersetzt. Als ich dann die alten Rezeptnotizen meiner Oma durchgesehen habe, bin ich auf dieses Rezept gestoßen – und es basiert komplett auf Sauerrahm, kombiniert mit Butter und Öl. Ohne jede andere Flüssigkeit!

5.0 (7)
Vorbereitung
45 Min.
Kochen
1Std. 30Min.
Gesamt
2Std. 15Min.
Portionen
8
Stil
✨ Zum Verwöhnen

Ich habe mein Perogies-Rezept (вареники) jahrelang verfeinert und dabei nach und nach etwas Flüssigkeit durch einen Esslöffel Sauerrahm ersetzt. Als ich dann die alten Rezeptnotizen meiner Oma durchgesehen habe, bin ich auf dieses Rezept gestoßen – und es basiert komplett auf Sauerrahm, kombiniert mit Butter und Öl. Ohne jede andere Flüssigkeit! Das macht für mich total Sinn! Das hemmt die Glutenentwicklung und hält den Teig wunderbar weich und luftig. Das ist jetzt mein absolutes Lieblingsrezept.

Mein Mann und ich waren neulich auf einem lokalen Bauernmarkt, wo ich eine unglaublich leckere Sauerrahmsauce nach deutscher Art über den Perogies probiert habe. Die würzige Sauce hat so wunderbar zu den zarten Teigtaschen gepasst, dass ich meine eigene Version davon hier mit eingebaut habe.

Zutaten

Portionen:
8
  • Für die Füllung
  • 800 g Russet-Kartoffeln (ca. 5 mittelgroße), geschält und in 2-Zoll (5cm) große Stücke geschnitten
  • 6 mittelgroße Zwiebeln (insgesamt ca. 750g), fein gehackt
  • 6 EL (85g) ungesalzene Butter
  • 1 Tasse (115g) würziger Cheddar-Käse, gerieben
  • Salz, nach Geschmack
  • Für den Teig
  • 4 Tassen (500g) Mehl Type 405, plus etwas mehr nach Bedarf
  • 1½ TL Salz
  • 2 Tassen (480ml) Sauerrahm
  • 2 große Eier
  • 1 Eigelb
  • 2 EL (30ml) geschmolzene Butter
  • 2 EL (30ml) Pflanzenöl
  • Für die Sauerrahmsauce nach deutscher Art
  • 1 Tasse (240ml) Sauerrahm
  • 1 Tasse (240ml) Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe für eine vegetarische Variante)
  • 1 Esslöffel (15g) ungesalzene Butter
  • 1 Esslöffel (8g) Mehl Type 405
  • 2 TL (10ml) Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer, nach Geschmack
  • Frischer Dill oder Schnittlauch, gehackt (optional als Garnitur)

Zubereitung

  1. 1

    Die Kartoffeln in einem abgedeckten Topf kochen, bis sie weich und leicht zu zerdrücken sind. Während die Kartoffeln kochen, Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die gehackten Zwiebeln hinzugeben und anschwitzen, bis sie goldgelb, weich und duftig sind – aber nicht bräunen lassen. Die Hälfte der gekochten Zwiebeln in eine Schüssel geben, die später als Topping für die fertigen Perogies verwendet wird. Die Kartoffeln abgießen (das Kochwasser aufbewahren), glatt stampfen und mit Salz würzen. Die restlichen Zwiebeln untermischen. Den Käse dazugeben, solange die Kartoffeln noch heiß sind, und mit einem Holzlöffel gut vermischen. Die Füllung beiseite stellen – aber nicht kühlen, damit sie schön formbar bleibt.

  2. 2

    In einer großen Schüssel Mehl Type 405 und Salz vermischen. In einer separaten Schüssel Sauerrahm, Eier, Eigelb, geschmolzene Butter und Pflanzenöl glatt verrühren. Die feuchten Zutaten nach und nach zum Mehl geben und rühren, bis sich ein Teig bildet. Ich finde, dass 4 Tassen (500g) Mehl Type 405 sehr gut funktionieren, aber wenn der Teig zu klebrig ist, ruhig noch etwas mehr dazugeben – jeweils einen tablespoon (15ml) auf einmal. Den Teig abdecken und 15–20 Minuten ruhen lassen.

  3. 3

    Den Teig in zwei Portionen teilen. Eine Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, bis sie zwischen 1/8 und 1/4 Zoll (0.3 bis 0.6 cm) dick ist. Ein Achtel Inch ist wahrscheinlich etwas zu dünn, aber so dick wie 1/4 Zoll sollte es auch nicht sein – irgendwo dazwischen passt es perfekt. Mit einem runden Ausstecher von 3–4 Zoll (7–10 cm) Durchmesser (zum Beispiel ein Glas oder ein Plätzchenausstecher) Kreise ausstechen. Einen kleinen Löffel Kartoffelfüllung in die Mitte jedes Kreises geben. Den Teig über die Füllung falten, sodass ein Halbkreis entsteht, und die Ränder fest zusammendrücken und versiegeln. Mein Tipp: Perogies immer zweimal versiegeln. Nachdem du eine Ladung Perogies verschlossen hast, werden die Ränder schon leicht angetrocknet sein – deshalb hilft es, diese leicht angetrockneten Ränder noch einmal zu verschließen, um eine richtig feste Versiegelung zu gewährleisten (damit sie beim Kochen nicht aufgehen). Ich versiegle meine Perogies immer zweimal.

  4. 4

    Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum sanften Kochen bringen. Die Perogies in Portionen hinzugeben und darauf achten, dass sie nicht aneinander kleben. Kochen, bis sie an die Oberfläche steigen, etwa 5 Minuten. Nicht zu lange kochen, damit sie nicht matschig werden. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf einem Teller anrichten.

  5. 5

    Die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl Type 405 einrühren und verquirlen, bis die Masse glatt und leicht goldgelb ist (etwa 1 Minute). Die Hühnerbrühe nach und nach einrühren, dabei darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen. 2–3 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eingedickt ist. Die Hitze reduzieren, damit der Sauerrahm nicht gerinnt, und diesen einrühren. Alles glatt rühren. Den Zitronensaft dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit frischem Dill oder Schnittlauch garnieren. Warm über die Perogies oder andere Gerichte träufeln.

  6. 6

    Die gekochten Perogies mit den reservierten goldenen Zwiebeln und nach Belieben einem Klecks Sauerrahm toppen. Guten Appetit!

📝 Ellens Notizen

Gib ruhig eine halbe Packung Speck dazu – knusprig gebraten und gehackt – einfach in die Füllung mischen! Das ist eine herrliche Geschmacksvariante, die das Ganze noch ein bisschen unwiderstehlicher macht.

Ich bevorzuge gekochte Perogies, was auch die traditionelle Methode ist. Aber du kannst sie nach dem Kochen natürlich auch gerne anbraten! Sobald sie oben schwimmen und durchgekocht sind, einfach in eine Pfanne mit etwas Butter oder Öl geben und goldbraun und knusprig anbraten. Auf beide Arten sind sie wunderbar.

FAQ

Kann ich Perogies im Voraus zubereiten und einfrieren?+
Ja, klar! Ungekochte Perogies auf einem Backblech einfrieren und dann in einen Gefrierbeutel umfüllen – haltbar bis zu 3 Monate. Direkt aus dem Gefrorenenzustand kochen und dabei 2–3 Minuten länger kochen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen und dort 1–2 Minuten bleiben.
Was kann ich anstelle der Kartoffelfüllung verwenden?+
Du kannst Sauerkraut, Hackfleisch mit Zwiebeln oder Käse als Ersatz für die Kartoffelfüllung nehmen. Achte nur darauf, dass die Füllung gekocht und abgekühlt ist, bevor du die Perogies zusammenbaust – sonst wird der Teig zu warm.
Warum platzen meine Perogies beim Kochen auf?+
Das passiert meistens, wenn die Füllung zu feucht ist oder der Teig zu dünn ausgerollt wurde. Achte darauf, die Kartoffeln gut abzugießen, und versiegle die Ränder fest, indem du sie mit einer Gabel fest andrückst – diesen Schritt bitte nicht überspringen!
Wie serviere ich Perogies am besten?+
Heiß servieren mit der Sauerrahmsauce nach deutscher Art darübergeträufelt, knusprigen karamellisierten Zwiebeln darübergestreut und einem extra Klecks Sauerrahm zum Dippen auf der Seite.

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